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Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b der Grundschule am Stadtturm haben sich im Sachunterricht mit dem Thema „Kinderrechte“ beschäftigt. Das Recht der freien Meinungsäußerung haben sie hierbei gleich in die Praxis umgesetzt und den drei Stadthäger Bürgermeisterkandidaten Briefe mit ihren Wünschen für Stadthagen geschrieben. Heute Vormittag habe ich dann eine Stunde mit den Kindern über ihre Wünsche und Anregungen gesprochen.
Die Freibad-Frage stand hier besonders hoch im Kurs. Ich habe den Schülern aber sagen müssen, dass nicht alles, was man gern hätte, auch immer sofort umgesetzt werden kann. Gerade teure Wünsche wie das Außenschwimmen beim Tropicana müssen gut überlegt sein, denn hier kommen auf die Stadt nicht nur Investitionskosten in Millionenhöhe zu sondern auch jährlich sechsstellige Unterhaltungskosten. Um zu diesem Thema ein breites Fundament zu erhalten, wird in Kürze eine Bürgerinformation und –beteiligung eingeleitet.
Weitere wichtige Punkte für die Schülerinnen und Schüler waren die Sauberkeit in der Stadt, der Zustand von Straßen und der Umweltschutz.
Aber auch zum direkten Umfeld der Kinder in der Grundschule Am Stadtturm wurden Themen angesprochen. Der Wunsch nach einer Seilbahn auf dem Schulgelände und der Sanierung des Bolzplatzes am Stadtwall hatten bei den Schülern Priorität.
Mein herzlicher Dank geht an die Klassenlehrerin Frau Kodoll, die mir diese Gesprächsrunde ermöglicht hat. Ich habe einmal mehr festgestellt, dass es gut und wichtig ist, den Kindern zuzuhören und ihre Wünsche und Sorgen ernst zu nehmen! Ich habe jedenfalls tolle Anregungen erhalten. Danke an die gesamte 3b!
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HEIKO
TADGEHeiko_Tadge_1.html


Stadthagen, den 27. Januar 2014


CDU besucht Alevitisches Kulturzentrum


Im Rahmen einer Außensitzung der Stadthäger CDU-Fraktion informierten sich deren Mitglieder neben der Arbeit und der Infrastruktur des hiesigen Kulturzentrums auch über Religion und Weltanschauung der Aleviten. „Wir sind sehr dankbar für die tiefen Einblicke, die uns hier gewährt wurden“, so Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Heiko Tadge.


Die CDU-Stadtratsfraktion Stadthagen hat das Schaumburg Alevitische Kulturzentrum e.V. in seinen Räumlichkeiten in der Herminenstraße in Stadthagen besucht. Eine Information über den Verein und die Besichtigung des Gebäudes, das derzeit ausgebaut und renoviert wird, standen auf der Tagesordnung. Das berichtet Johannes Hennig, Pressesprecher der Fraktion, in einer Pressemitteilung.

Die CDU-Fraktion wurde von der Vorsitzenden des Alevitischen Kulturzentrums, Yildiz Yildirim, und einigen Vorstandsmitgliedern sehr freundlich empfangen. Bei Kaffee und Tee habe ein „Kennenlernen im besten Sinne“ stattgefunden, so Hennig. Nach einer allgemeinen Information über den Verein, habe sich ein sehr tiefgründiges und durchweg interessantes Gespräch über religiöse und politische Fragen entwickelt.


Allgemeine Zustimmung erhielt Yildirim unter anderem für ihre Aussage zum Menschenbild der Aleviten: „Humanismus hat einen großen Stellenwert. Man sollte zuerst den Menschen hinter den Äußerlichkeiten erkennen, um sich ein Bild von seinem Gegenüber zu machen – die Hautfarbe und Nationalität sollten dabei keine Rolle spielen.“ Dazu sei es notwendig, „sich zu verständigen und die selbe Sprache zu sprechen“, betonte Fraktionsmitglied Detlef Schröter. Schwierig sei, dass man häufig in der Türkei und auch in Deutschland als fremd wahrgenommen werde. Fest stehe dabei für Yildirim aber: „Aleviten haben sich in der Vergangenheit erfolgreich gegen die Assimilation gewährt und werden das zukünftig auch als weitere Zielsetzung verfolgen. Durch unsere humanistischen Vorstellung und der unbedingten Achtung des Grundgesetzes fällt es uns allerdings leicht, mit allen anderen Bürgern hier gut zusammenzuleben.“ Die Gleichberechtigung von Frau und Mann als politisches Ziel in Deutschland, die für die Aleviten schon seit ihrem Entstehen vor 1.400 Jahren eine Selbstverständlichkeit ist, sei dabei nur eine von vielen Gemeinsamkeiten.


Nach den interessanten und intensiven Gesprächen wurden die Räumlichkeiten des Kulturzentrums besichtigt. „Obwohl der Umbau noch nicht abgeschlossen ist, lässt sich schon erkennen, dass hier tolle und multifunktionale Räume für die kulturellen und religiösen Aufgaben des Vereins entstehen“, bewertete Fraktionschef Tadge die Besichtigung. Er zeigte sich beeindruckt von dem großen ehrenamtlichen Engagement der Vereinsmitglieder und dankte den anwesenden Vorstandsmitgliedern für die tiefen Einblicke, die der Fraktion gewährt wurden. „Wir sind froh, eine so aktive alevitische Gemeinde zu haben. Sie sind ein fester und vorbildlicher Bestandteil des guten Zusammenlebens in Stadthagen. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Treffen“, so Tadge abschließend.


 
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