





Stadthagen, den 13. März 2014

Stadtgarten Stadthagen: Planungs- und Bauausschuss informiert sich bei Ortstermin über Sanierungsbedarf und Gestaltungsmöglichkeiten
Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Planungs- und Bauausschusses der Stadt sowie Mitarbeitern des Bauamtes hat heute Bürgermeisterkandidat Heiko Tadge den Stadthäger Stadtgarten besucht. Vor Ort informierten sich die Ausschussmitglieder über notwendige Sanierungsmaßnahmen und Möglichkeiten der zukünftigen Gestaltung der Parkanlage.
Mehrere Bäume rund um den Teich wurden bereits gefällt, um Gefahrstellen zu beseitigen und um weitere Zerstörungen der Uferbefestigungen durch das Wurzelwerk zu verhindern. An einigen Stellen haben sich die Baumwurzeln förmlich durch die Teichmauern gefressen. Hier gilt es, die Uferbefestigung zu erneuern.
Der Teich selbst leidet unter Überdüngung durch die (verbotene!) Fütterung der Enten und deren Ausscheidungen. Neben „erklärenden Verbotstafeln“, die auf die Einsicht der Besucher zielen, dass das Füttern der Tiere letztendlich den Enten schadet und das ökologische Gleichgewicht des Teiches gefährdet, soll auch ein Bachdurchfluss die Wasserqualität verbessern. Letzteres hatte CDU-Fraktionsvorsitzender Tadge bereits vor geraumer Zeit vorgeschlagen. Hierzu wird zunächst der Zustand der Rohre unter dem Oberntorkreisel geprüft. Dem Teich soll von der Südostseite frisches Wasser aus dem Krebshäger Bach zugeführt werden, das dann quer durch den Teich fließen soll, um an der Nordwestseite unter der Straße hindurch in den Bach am Stadtwall abzufließen.
Weiterhin wurden in der Mitte des Stadtgartens die Rundbeete mit Brunnen und Sonnenuhr in Augenschein genommen. Sowohl der Brunnen als auch die Sonneuhr sollen renoviert werden. Weitere gestalterische Möglichkeiten wurden angesprochen. Tadge betonte jedoch: „Die Multifunktionalität des Stadtgartens darf bei allen Überlegungen aber nicht gefährdet werden, denn gerade die vielfältigen Nutzungen machen ihn zu dem was er ist: ein Kleinod für alle Stadthäger und Gäste unserer Heimatstadt!“


